Schubert hat selbst sehr gut (auf seiner Stauffer) Gitarre gespielt und dabei auch den Gitarristen Vincenz Schuster kennengelernt. Für ihn schrieb er die Arpeggione Sonate (hier auf dem Cello gespielt) für ein Arpeggione ein Instrument das aus einer Kombination von Cello und Gitarre entstand. Im interessanten Musikinstrumenten Museum in Berlin kann man ein schönes Exemplar besichtigen. Das Instrument hat 6 Saiten und Bünde wie eine Gitarre wird aber wie ein Cello gestrichen und in ähnlicher Haltung gespielt. Viele der einfachen Klavierstücke von Schubert sind sehr „gitarristisch“ geschrieben und können sehr gut auf der Gitarre gespielt werden (An den Mond) . In der Royal Danish Library gibt es einige mittelschwere Stücke von Vincenz Schuster z.B. für Gitarre Solo: Ungarische Tänze, Variationen über ein böhmisches Volkslied u.a.
Da kann man einen recht guten Eindruck bekommen, was die Wiener Dilettanten im 19. Jahrhundert gespielt haben.
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