
Hector Berlioz
Hector Berlioz, hatte in seiner Jugend kein Klavier zur Verfügung und lernte die Gitarre als Instrument für die Liedbegleitung schätzen. Aus seiner Jugend ist ein Band mit 35 Liedern mit Gitarrenbegleitung „Recueil de Romances“ offensichtlich für einen Schwarm seiner Jugend erhalten. Von Berlioz wird auch berichtet, dass er z.B. in Italien Arien von Gluck sang und auf der Gitarre begleitete und das so gut, dass die Zuhörer zu Tränen gerührt wurden – das war in der Zeit der Romantik durchaus üblich. Originalnoten von Berlioz sind schwer zu finden z..B. leichte SolostückeA (sehr leicht – typische Hausmusik aus der Zeit). Am bekanntesten ist wohl eine Transkription von Tarrega der „Tanz der Sylphiden“. Interessant wären auch seine Lieder mit Gitarrenbegleitung. Berlioz hat übrigens nie bedauert, dass er seine musikalische Ausbildung nicht am Klavier erhielt – dadurch sei er ohne die Beschränkung durch die Fingersätze des Klaviers aufgewachsen.
Beispiele: Trio für 2 Flöten und Gitarre , Valse (auf Ecouter un extrait klicken9 aus der Mediatheque de la Cité de la Musique (Paris) gespielt auf einer Gitarre von Renée Lacote (um 1850) mit zwei freien Bordunsaiten. Berlioz (und auch Paganini) spielten auf einer Gitarre von Grobert, Paris. Einen Nachbau fertigt Matthias Wagner, Badenweiler,für 3500 € an. Matthias Wagner liefert auch Spezialsaiten für Lauten und historische Gitarren.
Gitarre Renée Lacote (um 1850)
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Böblingen - Blog - 18 Sep 2009 // 18 September , 2009 um 9:06 |
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